Power BI: 3D Visualisierung von Daten mit Power Map (3/3)

11. April 2014
Microsoft Business Intelligence für on-Premise und O365

In dem letzten Blogpost aus der Blogreihe „Microsoft Power BI Tools“ möchte ich euch Power Map für Excel 2013 vorstellen. Diese Mapping Erweiterung bietet die Möglichkeit geografisch verortete Daten auf einer interaktiven 3D Karte darzustellen. 

Zuerst benötigt man das Power Map Plugin, welches man sich direkt bei Microsoft herunterladen kann. Des Weiteren ist es empfehlenswert, sich die detaillierte Word-Anleitung zu Power Map herunterzuladen. 

In altbekannter Manier will euch das BI Tool anhand eines Beispiels erläutern. In den vorherigen Blogbeitragen wurden Daten mittels RSS Feeds und Excel Sheet angebunden. Die Datengrundlage in diesem Beispiel bildet ein OData Feed zum Thema abgeschleppte Fahrzeuge der Stadt Chicago.

Diesen OData Feed bindet man über den Power Query Bereich in Excel ein:

Nachdem der Datenimport abgeschlossen und die Daten per Power Query bearbeitet wurden, lädt man diese in das Datenmodell und kann diese nun in Power Map verwenden.

Wenn das Power Map Plugin ordnungsgemäß installiert wurde, findet man in der Einfügen Ribbon Bar den Menüpunkt Map.

Jetzt wählt man die zu verwendenden Felder für die Geoposition aus. In unserem Fall ist das Stadt und Straße. Anschließend müssen die Angaben bestätigt und auf Weiter geklickt werden.

Jetzt fügt man per Drag & Drop die Datenfelder hinzu. Zur Darstellung der zeitlichen Abhängigkeit zu den Abschleppvorgängen fügt man das Datum sowohl in die Zeit, als auch in die Höhe Spalte ein. Danach stellt man die Darstellung für den zeitlichen Verlauf um, sodass die Balken für jeden Tag neu gezeichnet werden.

Wenn man jetzt den Play Button am unteren Bildrand klickt, sollte die Demo starten und den zeitlichen Verlauf des OData Streams visualisieren.

Wem die Balkendarstellung nicht zusagt, kann auch andere Darstellungstypen, wie beispielsweise HeatMap wählen.

Um das Ganze in einer Präsentation zu zeigen, bietet PowerMap die Möglichkeit eine Tour anzufertigen und diese als Video zu exportieren.

Hierzu wählt man in der Konfigurationsleiste am rechten Rand die Szenen Optionen und kann dann die Einstellungen justieren, bis eine ansprechende Darstellung gefunden wurde.

Drückt man anschließend den Play Tour Button in der oberen linken Bildschirmecke, wird die Tour abgespielt. Um diese als Video zu exportieren, kann der Create Video Button genutzt werden. Je nach Verwendungstyp wird eine entsprechende Auflösung verwendet.

Hinweis:

Der Render-Prozess ist abhängig von der Leistung des Rechners und kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Sollte auf dem fertigen Video nur ein grauer Hintergrund zu sehen sein, hilft es den Grafikkarten Treiber zu aktualisieren und das Video erneut zu rendern. Dieses Problem tritt häufig mit integrierten Intel HD Grafikchipsätzen auf.

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