#etka2016 - Karlsruher Entwicklertag 2016

24. Juni 2016
Karlsruher Entwicklertag 2016
Seit 2010 findet in Karlsruher der jährliche Entwicklertag statt. Mit innovativen Ideen, modernen sowie spannenden Thematiken und verschiedensten Vortragenden, zieht der Entwicklertag immer mehr technologieaffine Menschen in die „Residenz des Rechts“. Die Hauptgedanken der Konferenz strecken sich von „Zuhören. Erleben. Mitleben.“, über „Agilität, Qualität, Innovation“ bis zu „Die Konferenz für Softwareentwicklung“. Der Gedanke liegt also nicht weit entfernt, dass es im Jahr 2016 mit einem ähnlich weit gefasstem Spektrum unter dem Leitthema „Agilität, Qualität, Innovation“ weiter geht.
 
Das Thema „Next generation retail: Die Kreuzung von Machine Learning und Business Software“, von dem Keynote Speaker Prof. Dr. Michael Feindt erweckte als erster Vortrag bereits bei vielen die Lust auf die verschiedenen Vortragsthemen. Mit meinem Kollegen Johannes Hense besuchte ich dieses Jahr die Konferenz um Ideen auszutauschen und aktuelle Forschungsthemen in die B-S-S zu tragen.

Tag 1

Für einen Webentwickler war der erste Tag der Konferenz ein reines Freudenfest der Vortäge. Gerüstet mit „Club Mate“ und Kaffee wurde sich mit Typescript, Angular 2, ReactJS in Verbindung mit Redux, Reactive Programming unter ReactiveX und Mobile Technologien wie ReactNative und Nativescript befasst. In allen Thematiken wurden die  verschiedenen Grundzüge der Technologien dargestellt und ein Einblick gewährt. Im besonderen sind mir hierbei die Vorträge zu Angular 2 und ReactJS ins Augenmerk geraten. Beides brandneue Tools zum erstellen professioneller Software, eins von Google & Microsoft, dass andere von Facebook entwickelt. Angular 2 bezeichnet sich im gegensatz zu ReactJS, welches als Library gehandelt wird, als „Framework“ um Singlepage Applikationen einfach, effizient und geordnet zu erstellen. Angular 2, wie auch schon sein Vorgänger Angular, baut auf dem Gedanken einer Template getriebenen Sprache auf und erweitert somit simples HTML mit Logik und JavaScript. ReactJS fährt hierbei einen komplett anderen Ansatz in dem es JavaScript mit Hilfe von JSX mit HTML anreichern. Diese 2 Bibliotheken sind Grund auf Verschieden und der ausführliche Vergleich sowie deren Darstellung der Herangehensweise würden diesen Blogpost mit seinem Scope, den Rahmen sprengen. Sobald beide Fronten ausreichend von uns beleuchtet wurden, wird es dazu noch einen ausführlicheren Einblick geben.
 
Neben den reinen Entwicklungsmechanismen wurde sehr viel über Testing, Monitoring und vor allem Microservices referiert. Neben lustigen Anekdoten über „Datum und Uhrzeit“ in der Entwicklung und den „10 Regeln für schlechte Test“, sorgte besonders der Abschlussvortrag des ersten Tages für Aufsehen. Durch den Vortrag „Microservices: Redundanz = Wartbarkeit!“ von Eberhard Wolff hat sich sicherlich jeder Entwickler reflektiert gefühlt und konnte immer wieder an seine eigenen Projekte denken. Videos der Vorträge sollen demnächst auf der Website der Entwickler Tage verfügbar sein. Der Vortrag von Eberhard Wolff sollte für jeden Entwickler ein Pflichtprogramm werden!
 
Nach dem Ende der Vorträge ging es weiter mit Getränken und Essen inklusive der Abendveranstaltung „World Café - Sichere Anwendungsentwicklung im Zeitalter von Mobile, Cloud, Internet of Things“.
 

Tag 2

Im Gegensatz zum ersten Tag, fokusierten die Themen des zweiten Tages mit dem Motto „Agile Day“ mehr und mehr Richtung Planung, Testing und Prozessorientierung. Als Keynote wurde der Grundgedanke von dem Planungsprozess Scrum von Gunther Verheyen vorgestellt. Weiter ging es mit Best Practices zu Architekturvorgaben, Mocking Frameworks, Continues Code Review und Learning by Doing. Um die Themen etwas aufzulockern bildeten Themen aus der Kategorie „Über den Tellerrand schauen“ mit dem SuperPI Boy, ein Raspberry PI als Gameboy und das automatische Code-Build Response Werkzeug, ein kleiner „Raketen Werfer“, einen guten Ausklang für die Konferenz. 

Tag 3

Am dritten Tag waren wir nicht mehr auf der Konferenz, da wir bereits am Donnerstag abgereist waren. An diesem Tag wurden ganztägige Workshops abgehandelt um selbst mit entwickeln und arbeiten zu können.

Fazit

Zusammen fassend lässt sich sagen, der Gesamtablauf der Konfernez war perfekt. Es wurde sehr stark auf eine Vielfalt von Themen bei der Auswahl der Referenten geachtet. Alle Vortragenden haben gute Arbeit geleistet und haben versucht die verschiedenen interessanten Thematiken an die Zuschauer herran zu tragen. Neben den Entwickler-, Planungs- und Managementvorträgen wurden die Präsentationen durch „Blicke über den Tellerrand“ aufgelockert und ermöglichten kleine Einblicke vollkommen ferne Gebiete, wie zum Beispiel die Entwicklung eines Gameboys mit Hilfe eines Raspberry Pi‘s.
 
Die Location der Veranstaltung (IHK Karlsruhe) ist für viele verschiedene Vorträge perfekt gewählt und bietet genug Platz für die zahlreichen Teilnehmer. Jeder Teilnehmer konnte eine hochwertige Verpflegung inklusive verschiedener Getränke wie Club Mate, Wasser, Kaffee, Tee, Säfte, Espresso sowie verschiedenster kulinarischer Speisen wie gefüllte Hörnchen, Minipizzen, Hähnchen etc. genießen. Um direktes Feedback zu den Vorträgen verteilen zu können, lagen zu jedem Vortrag Bewertungs- / Bemerkungszettel auf den Stühlen in den Räumen bereit, die im Anschluss eingesammelt wurden. Neben dem Kerngedanken der Konferenz wurden weitere Denkanstöße, Diskussionen und Konversationen durch die Abendveranstaltungen angeregt.
 
Die Karlsruher Entwicklertage sind sehr empfehlenswert und wir werden Sie bei ähnlich spannenden Themen im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder besuchen.
 
 
Die Offizielle Webseite des Veranstalters: https://entwicklertag.de/
 
 

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