Daten, und wie man ihrer Herr wird – zu Gast bei der JUG Nürnberg

Am 18. Mai 2017 fand in Erlangen, im Rahmen der Nürnberg Web Week 2017 ein Treffen der regionalen Java User Group statt. Ich war mittendrin und sprach auf dem Event über die Darstellung von Big-Data-Sets mittels Graphdatenbanken. Am Beispiel der Pharmabranche knüpfte ich mit dem Vortrag an meine Blogbeiträge über Graphdatenbanken an.
 
 
Der Ort: die Räume der MATHEMA Software GmbH in Erlangen. Die Zeit: früh am Abend. Das Thema: Visualisierung von Big-Data-Sets der Pharmaindustrie mit den Graphdatenbanken Neo4J und D3JS. Alles klar, warum aber gerade Pharma? Nun, weil die Pharmaindustrie ein ziemlich komplexes Gebilde ist – mit verschiedensten Verknüpfungen zu Logistik, Chemie, Biologie, IT und anderen Branchen. Aus diesem dichten Geflecht entstehen ungeheuer viele miteinander verbundene und aufeinander aufbauende Daten. Diese Informationen können wir als eine Art „Erfahrungsschatz“ erkennen, verstehen – und auch nutzen.

Big Data und Pharma

Für meinen Vortrag hatte ich mir einen Beispielfall überlegt: Ein Konglomerat von Pharmariesen mit mehr als 300 Standorten weltweit. Mit einer Anzahl von circa 300 Millionen Projektdokumenten. Und mit 150.000 Mitarbeitern, die auf diese Dokumente zugreifen und mit ihnen arbeiten. Da kommen eine Menge Daten zusammen.
 
Wie soll man diese Informationsflut überschauen, geschweige denn, aus ihr schlau werden? Die Lösung: Graphdatenbanken. Durch aktuelle Entwicklungen in der IT wie Social-Features und personalisierte Suche werden sie nämlich immer attraktiver. Die Datenbanken stellen uns optimierte und effiziente Algorithmen bereit. Und die können wir nutzen!
 
Bevor es jedoch in die Visualisierung mit d3js ging (und die „Ahas“ und „Mhms“ nur so aufploppten), stand die Aufbereitung der Daten im Zentrum. Gerade die Benutzerfreundlichkeit ist ein wichtiger Aspekt unserer Methode. Ich zeigte den Anwesenden, wie sich die Datenerhebung mittels Graphalgorithmen positiv auf Wahrnehmung, Verständnis und Usability auswirkt.

Java und Pizza

Anders als bei der JUG Saxony kamen zur Java User Group in Erlangen eher Industriepartner. Mit knapp 30 Leuten war der Raum voll und die Veranstaltung sehr gut besucht. Die Diskussionsrunde nach dem Vortrag war lebhaft und anregend. Ich wurde wieder einmal bestärkt, dass wir das Richtige tun. Ich glaube, wir sind mit der Technologie und dem Konzept am Puls der Zeit. Die Lösung, die wir etablieren wollen, ist ganz vorn mit dabei. Im Anschluss an die „Q & A“-Session ging der Erfahrungsaustausch in gemütlicher Runde bei Pizza und Getränken weiter.
 
 
Die Java User Group der Metropolregion Nürnberg (JUG MeNue) trifft sich einmal im Monat an unterschiedlichen Orten in der Region. Der Schwerpunkt liegt, wie der Name „JUG” unschwer erkennen lässt, auf Themen rund um Java. Allerdings geht der Blick oft auch über den (Pizza-)Tellerrand hinaus. Neben der Vermittlung von Kenntnissen rund um die Software-Entwicklung, sollen immer auch neue, interessante Kontakte geknüpft werden.
 
Sie wollen es genau wissen? Den Vortrag können Sie per E-Mail anfordern. Einfach eine Nachricht an steffen.tomschke [at] b-s-s.de schicken. 
 

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